In den letzten Jahren hat die IJB Groep gezielt in die Entwicklung ihrer Organisation, Produkte und Produktionsanlagen investiert. Dabei wurde immer deutlicher, dass es im nächsten Schritt nicht nur um Technologie geht, sondern vor allem darum, wie Engineering, Digitalisierung und Produktion miteinander verbunden sind. Diese Entwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von NEXT IJB, bei der Integration, Geschwindigkeit und Vorhersehbarkeit im Vordergrund stehen.
In der aktuellen Arbeitsweise kommt es immer noch zu Übergabemomenten zwischen den Disziplinen, in denen Informationen interpretiert, angepasst oder neu erstellt werden. Dies nimmt Zeit in Anspruch, erhöht das Fehlerrisiko und macht den Gesamtprozess weniger vorhersehbar, als er sein sollte. Genau hier sieht NEXT IJB das größte Verbesserungspotenzial.
Aus dieser Überzeugung heraus suchte NEXT IJB aktiv nach einem Partner, der über die Bereitstellung von Werkzeugen hinaus zu einer grundlegend anderen Arbeitsweise beiträgt. Mit Vlieg Engineering hat NEXT IJB einen Partner gefunden, der diese Vision versteht und in der Lage ist, sie technisch umzusetzen.
Die Zusammenarbeit begann bei der Gründung und stärkte die zugrunde liegende technische Logik. Um einen generischen und skalierbaren Ansatz zu ermöglichen, waren Anpassungen bei Algorithmen und Berechnungsregeln erforderlich. Dies war der Ausgangspunkt der Partnerschaft, die innerhalb weniger Monate zu einer stabilen und validierten Grundlage führte, die direkt in der Praxis angewendet werden kann.
Aufbauend auf dieser Grundlage vertiefte sich die Zusammenarbeit, nicht als traditionelle Softwareentwicklung, sondern als gemeinsame Entwicklung hin zu einer neuen Produktionskette. Eine Kette, in der Engineering kein vorbereitender Schritt mehr ist, sondern zum Ausgangspunkt eines integrierten und digital gesteuerten Prozesses wird, der vollständig auf die Prinzipien von NEXT IJB abgestimmt ist.
Der nächste Schritt dieser Entwicklung ist die Realisierung einer direkten Verbindung zwischen Engineering und Produktion, bei der Produktdaten nicht nur für Zeichnungen verwendet werden, sondern als treibende Quelle für die Fabrik dienen. Dazu gehört die automatische Generierung von Bewehrungs-, Produktionsdaten und Maschinensteuerung, ohne manuelle Transformationen.
Dieser Ansatz ermöglicht einen Übergang zu einem generischen Prozess, bei dem Eingaben aus verschiedenen Modellierungsumgebungen wie Tekla oder Revit direkt in die Produktion umgewandelt werden können, unabhängig von bestimmten Maschinen oder Anbietern. Dadurch entsteht ein flexibles und zukunftssicheres System, das sich an die Entscheidungen von morgen anpasst.
Für NEXT IJB stellt dies einen wichtigen Schritt hin zu größerer Vorhersehbarkeit, höherer Geschwindigkeit und geringerer Abhängigkeit von externen Parteien dar, und zwar nicht durch die Optimierung bestehender Prozesse, sondern durch eine grundlegende Neugestaltung der Kette, wie sie in NEXT IJB vorgesehen ist.
Diese Entwicklung steht im Einklang mit der breiteren Bewegung innerhalb von NEXT IJB, wo ein integrierter Ansatz für Engineering, Digitalisierung und Produktion etabliert wird. Im Rahmen von NEXT IJB wird diese Arbeitsweise hin zu einer vollständig digital gesteuerten Produktionskette weiterentwickelt, mit dem Ziel, Geschwindigkeit, Konsistenz und Leistung strukturell zu verbessern.